Portionen: 16 · Vorbereitung: 30 Min. · Backzeit: 40 Min. Wartezeit: 3 Stunden (beim Originalrezept, mit Sahnefüllung)
Zutaten
- 50 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 Päckchen Vanille-Zucker
- 1 Päckchen geriebene Zitronenschale
- 4 Eier (Größe M)
- 200 g Mehl
- 75 g Speisestärke
- 3 TL Backpulver
- 2-3 EL Milch
- 1 Beutel Vollmilch-Kuchenglasur (100 g)
- 2 Toffifee
- 200g Puderzucker
- 3 EL Zitronensaft
- rote Lebensmittelfarbe
- 125 g bunte Schokolinsen
- 250 g Schlagsahne
- 1 Päckchen Sahnefestiger
- 8 Schoko-Mikado-Sticks
- Fett und Paniermehl für die Form
- 2 Gefrierbeutel
Zubereitung
- Fett mit Zucker, Salz, 1 Päckchen Vanille-Zucker und Zitronenschale cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen, im Wechsel mit der Milch unterrühren. Springform (26 cm Durchmesser) fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Teig darin glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft: 150 °C) ca. 40 Minuten backen. Etwas abkühlen, aus der Form lösen und auskühlen lassen.
- Vom Kuchen einen dünnen Deckel (ca. 3 cm) abschneiden. Aus dem Deckel Kopf und Flügel für einen Käfer ausschneiden. Kuchenglasur im heißen Wasser schmelzen. Kopf des Käfers damit bestreichen. Toffifees als Augen daraufsetzen.
- Puderzucker mit Zitronensaft und 1 Esslöffel Wasser glatt verrühren.1 Esslöffel davon in einen Gefrierbeutel geben. Rest Guss rot färben, ebenfalls 1 Esslöffel davon in einen Gefrierbeutel geben. Mit Rest Guss die Flügel bestreichen und mit Schokolinsen verzieren. Glasur und Guss trocknen lassen.
- Sahne steif schlagen, Sahnefestiger und 1 Päckchen Vanille-Zucker dabei einrieseln lassen. Sahne auf den dicken Kuchenboden streichen. Käfer darauf zusammensetzen. Von den Gefrierbeuteln je eine kleine Ecke abschneiden und ein Käfer-Gesicht auf den Kuchen malen. Mikado-Sticks als Fühler und Beine in den Käfer stecken. Trocknen lassen.
Tipps von Mama
Das war das Originalrezept, bis auf die Tatsachen, dass Margarine als Alternative zu Butter und Vanillin-Zucker anstelle von Vanille-Zucker angegeben war. Aber da bin ich komisch! Ich habe mich beim ersten Mal auch akribisch daran gehalten. Ich wundere mich nur gerade, weil ich keine Aufzeichnungen habe, aber der Meinung war, dass ich die „Torte“ auch mal mit Aprikosenmarmelade o. ä. gemacht habe. Kann sein, dass ich das an späteren Geburtstagen als Alternative zu Schlagsahne benutzt habe, weil so die Unterseite und die „Flügel“ ein bisschen halt hatten, die Marmelade aber bekömmlicher als die Sahne war.
Jedenfalls hatte die erste Torte reichlich Punkte, weil ich nicht wusste, dass der „echte“ Marienkäfer nur 7 Punkte hat. Später habe ich darauf geachtet!
Das Einfärben der Zuckerglasur war auch jedes Mal eine Schweinerei. Irgendwann habe ich festgestellt, dass man Fondant viel einfacher auftragen kann, bzw. für den Kopf habe ich auch schon mal Schokoglasur benutzt, es gab also viele Variationen.
Aus einem „Gag“ zum 1. Geburstag wurde eine jahrelange Tradition, und auch zum 18. Geburtstag hast du dir nochmal ausdrücklich die Marienkäfer-Torte gewünscht.
Vielleicht versuchst du auch mal, sie selbst zu backen! Viel Erfolg!


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